Hallo – was war das für eine krasse Fahrt hierher?! Ich schätze deswegen nennen sie das hier Sin City! Ihr wisst das vielleicht nicht, aber ich sehe mich selbst als Lonesome Rider. Ich sehe mich selbst als Einmannwolfsrudel. Aber heute fuhr Felix mit mir auf kulturelle Ausfahrt und mein Wolfsrudel ist um eine Person gewachsen. Also waren wir zwei, wir waren jetzt zu zweit in dem Wolfsrudel. Zwei Wölfe fahren zusammen durch den Kellerwald, auf der Suche nach Stripperinnen und Nervenkitzel. Erster Stopp im Skisport-Eldorado war die erhabene Mühlenkopfschanze mit dem seit 2023 bestehenden Skywalk. Beides krasse Dinger und beim Überqueren der längsten freihängenden Fußgängerhängebrücke der Welt, flatterte einem ordentlich die Hose und das Nervenkostüm! 11€ - mit gebuchter Horrorshow! Anschließend gings mit noch zittrigen Beinen weiter zum eigentlichen Programm-Highlight des Tages. Zwanzig Jahre nach meinem Besuch des Hoppecketalstadions, sollte in Willingen mit dem Uplandstadion nun der zweite Ground verhaftet werden. Zum Hessenpokal Viertelfinale kam der FSV vom Bornheimer Hang angereist und nach elf Spielminuten sollte der Drops eigentlich schon gelutscht sein. Die Frankfurter wurden ihrer Favoritenrolle gerecht, verwalteten das 0:2 mit zunehmender Spieldauer aber eigentlich nur noch, ohne weitere Ambitionen den Gastgeber hier vollends abzuschießen. Der SC Willingen kämpfte aufopferungsvoll und erzielte in der Schlussminute den verdienten Anschlusstreffer. Drumherum alles friedlich – der FSV wurde von einigen Fans supportet und wir supporteten zwei mal das erstklassige Catering-Angebot am heutigen Abend. Zurück dann auch wieder ein lustiger Ritt durchs Sauerland auf der Suche nach ner geöffneten Tanke... Die A44 dann erreicht, ging es heimwärts, bettwärts und in Erinnerung bleibt ein wunderbarer Tag im Willinger Oberland. Tüdelü, Gude und bis bald!